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Fallstrick beim Hausverkauf: Ansichten des Eigentümers

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Ein Hausverkauf ist nicht einfach. Er birgt zahlreiche Fallstricke wie den richtigen Verkaufspreis oder geschickte Verkaufsverhandlungen mit Kaufinteressenten. Jedoch tauchen oft noch weitere Probleme auf, an die der Hausbesitzer oft im Vorhinein nicht denkt. Ein Klassiker unter ihnen ist die fehlende Objektivität des Hausbesitzers bezüglich seiner Immobilie. In der Praxis entstehen so etliche Schwierigkeiten, die den Hausverkauf hinauszögern oder sogar verhindern können.

Geschmäcker sind verschieden

Insbesondere das Eigenheim ist oft mit vielen Emotionen besetzt. Wer lange in seinem Haus gewohnt hat, verbindet mit ihm glückliche Momente und lustige Geschichten. Da wäre der Kamin, der zu Weihnachten so romantisch flackerte. Auf der Terrasse mit Mosaikmuster wurden rauschende Feste gefeiert und der selbstgebaute Einbauschrank war mit all seinen Kleidungsstücken der ganze Stolz der Hausherrin. Kurzum: Über die Jahre hinweg haben die Hausbesitzer ihr Heim so gestaltet, wie es ihnen individuell am besten gefiel. Oft erhielten sie staunende Blicke von Nachbarn und Freunde bewunderten die Baumaßnahmen aus. Wird das Haus zum Verkauf angeboten, bedenken die Hausbesitzer jedoch oft nicht, dass die Geschmäcker verschieden sind. Nicht jedem sagt ein Mosaikmuster zu und mancher empfindet einen Kamin nur als platzraubend.

Falsche Preisvorstellungen und schwierige Kaufverhandlungen

Die fehlende Objektivität der Hausbesitzer führt oft dazu, dass sie einen zu hohen Preis ansetzen. Sie holen alte Rechnungen hervor und schreiben sorgfältig auf, wie teuer welche Baumaßnahme gewesen ist. Dies ist grundsätzlich gut, allerdings sind nicht alle Maßnahmen am Haus als zwingend verkaufsfördernd zu erachten. Zweifelsohne ist ein neuer Anstrich oder ein Ausbau des Dachbodens wertsteigernd. Ganz anders kann es jedoch mit dem teuren Schmiedeeisenarbeiten im Garten aussehen, die extra aus Italien eingeflogen wurden. Sie müssen den Wert des Hauses nicht steigern. Deshalb passiert es nicht selten, dass Hausbesitzer bei der Berechnung des Angebotspreises die falschen Maßstäbe ansetzen. Dieses Problem wird auch bei dem veröffentlichten Exposé und bei den Kaufverhandlungen deutlich. Erfahrene Makler wissen: Einige Häuser wurden nicht verkauft, da der Verkäufer nicht akzeptieren konnte, dass aus seinem in Eigenregie erbauten Partykeller der Käufer einen Fitnessraum machen wollte.

Die Lösung aus der Misere

Verkäufer möchten Ihr Haus in der Regel zum bestmöglichen Preis und in kürzester Zeit verkaufen. Um das zu erreichen, ist Objektivität unerlässlich. Ein Makler kann diese gewährleisten. Er verfügt zudem über viel Erfahrung, dank der er den Kaufpreis zuverlässig einschätzen kann. Durch seine geschickten Preisverhandlungen und sein professionelles Marketing holt er einen Kaufpreis heraus, mit dem der Verkäufer zufrieden ist.

Foto: © Romolo Tavani , Shutterstock.com 271171484

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